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Projekte: 6/2004 Magnetprospektion |
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Projekt:
Magnetprospektion am Kurgan Barsuchij Log bei Moskovskoje |
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Geländeaufnahmen und Vermessung vor Ort
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Lage:
Abakan, Republik Chakassija / Russische Förderation |
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Auftraggeber:
Deutsches Archäologisches Institut Berlin
Prof. Dr. Hermann Parzinger
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Ziel:
Magnetprospektion am Kurgan Barsuchij Log im Vorfeld der Grabung. Wenn eine Pyramide mit
50 m Kantenlänge und 9 m Höhe untersucht wird, fallen etwa 7500 Kubikmeter Baumaterial an. Damit eventuell vorhandene Spuren der Bestattungszeremonie nicht überdeckt werden, wurde das Umfeld des Kurgans vor Beginn der Grabungsarbeiten systematisch kartiert. |
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Arbeiten:
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Die Magnetprospektion mit bewährtem Fluxgate-Array lieferte eine sehr hohe Bildpunktdichte
durch den engen Profil- und Messpunktabstand. Bei Neigungen von bis zu 25 % war die korrekte
Projektion der Anomalien im Magnetogramm nur in Verbindung mit einer 3D-Geländeaufnahme möglich.
Parallel haben russische Geophysiker aus Novosibirsk ihre neuentwickelten Technologien am Kurgan Barsuchij Log eingesetzt
. Mit dem Ansatz elektromagnetische Felder mit verschiedenen Frequenzen zu induzieren, sollen verschiedene Eindringtiefen erreicht werden.
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Ergebnisse:
Die Ergebnisse von Geländeaufnahe und Geophysik liefern verschiedene Informationsebenen zum Kurgan. Mit Hilfe der Geländeaufnahme werden Magnetanomalien, die durch Topgrafieeffekte erzeugt werden, als solche erkennbar. Umgekehrt enthüllt die Geophysik die zusammenhängende quadratische Baustruktur der Umfriedung, die bei der klassischen Bauaufnahme der an der Oberfläche sichtbaren Steine als konzentrische Anlage erschien.

Kurgan Barsuchij Log - Magnetogramm und Geländemodell.
Zu erkennen sind die Störung durch Raubgrabungen und die quadratische Umfriedung aus Sandstein
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Ansprechpartner:
Prof. Dr. Hermann Parzinger (praesident@dainst.de)
Dipl.-Geophys. Burkart Ullrich (info@eastern-atlas.com)
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Links:
UIGGM - das Institut für Geophysik in Novosibirsk
(http://www.uiggm.nsc.ru/uiggm/geophysics/indexe.htm) |
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