Projekt:
Zerstörungsfreie Prospektion des ehemaligen Häftlingslagers im Hunsrück
Gedenkstätte Hinzert
Lage:
Nähe Hermeskeil, Hunsrück, Bundesrepublik Deutschland
Auftraggeber:
Landesbetrieb Rheinland – Pfalz, Liegenschafts- und Baubetreuung Trier
Paulinstr. 58, 54292 Trier
Verantwortlich: Landeszentrale für Politische Bildung Rheinland-Pfalz
Ziel:
Erkundung des Bodendenkmals für die Dokumentations- und Begegnungsstätte im ehemaligen Häftlingslager „SS Sonderlager Hinzert“.
Arbeiten und Ergebnisse:
Zur zerstörungsfreien Prospektion noch vorhandener Relikte des ehemaligen Häftlingslagers wurde eine hochauflösende Geomagnetik auf 4 Hektar Fläche eingesetzt.
Das Magnetogramm zeigt einen nahezu vollständigen Überblick über den Baubestand
sowie Details zur Nutzung einzelner Gebäudeteile im Häftlingslager.
Die von den Strukturen erzeugten magnetischen Amplituden liegen teilweise
bei ±1000 nanoTesla/m.
Links: Lagerskizze 1942.
Rechts: Ergebnisse der Kartierung / Magnetogramm.
Die historischen Aufnahmen stammen aus folgenden Archiven:
· Archiv des Conseil National de la Résistance Luxembourg
· Centre des Archives de l’Occupation Française en Allemagne et en Autriche, Colmar
· Landeshauptarchiv Rheinland-Pfalz Koblenz
· Marcel Engel, André Hohengarten: Hinzert. Das SS-Sonderlager im Hunsrück. Luxemburg 1983
· Volker Schneider, Archiv der „Projektgruppe Hinzert“ im Gymnasium Hermeskeil
Mit freundlicher Genehmigung der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz
NS-Dokumentationszentrum Rheinland-Pfalz
Gedenkstätte KZ Osthofen
Ziegelhüttenweg 38
D - 67574 Osthofen