Projekt:
Geophysikalische Untersuchungen am Mittleren Großhartmannsdorfer Teich und Erzengler Teich (Kreis Freiberg)
Die für die Untersuchungen abgelassenen Kunstteiche.
(Großhartmannsdorfer Teich links, Erzengler Teich rechts)
Lage:
Die Kunstteiche liegen im Osterzgebirge nahe Freiberg und Brand-Erbisdorf. Sie wurden in der Renaissance zur Versorgung der Gruben des Freiberger Erzbergbaureviers mit Antriebswasser angelegt, um Fördermaschinen und Pochwerke anzutreiben. Heute dienen sie hauptsächlich als Trink- und Brauchwasserreservoir sowie zum Hochwasserschutz und gehören zur Revierwasserlaufanstalt Freiberg.
Die Erdschüttdämme der Kunstteiche sollten auf ihre Standfestigkeit untersucht werden.
Geoelektrische Messungen und Georadarmessungen liefern zusammen mit Resultaten punktueller und
direkter Aufschlüsse die Grundlage für geotechnische Standsicherheitsanalysen.
2D-Geoelektrik auf der Dammkrone
Arbeiten und Ergebnisse:
Im Oktober und November 2003 untersuchten wir die Erdschüttdämme an beiden Teichen
mittels geoelektrischer Profilmessungen (Messpunktabstand 5 m). Die Tarrasmauern wurden mit
Georadarmessungen (500 MHz) auf Inhomogenitäten geprüft.