UNTERSUCHUNGEN
VON BURGEN UND KLOSTERANLAGEN
Die Anwendung geophysikalischer Methoden in der Mittelalterarchäologie
umfasst die Prospektion aufgelassener Siedlungen und Befestigungen (Wüstungen)
sowie die Bauforschung an bestehenden Objekten. Bei der Untersuchung von Burgen
und Klosteranlagen setzen wir meist eine Kombination der tomografischen Verfahren
Radar und Elektrik ein. Damit können sowohl feste Baustrukturen, wie Mauern
und Fundamente, als auch verfüllte Gräben, Gruben und Brunnen geortet
werden. Bei unbebauten Gelände liefern hochauflösende magnetische
Messungen eine Karte der Strukturen.